DIY - Spielständer / Spielhäuschen

DIY - Spielständer / Spielhäuschen

Ich habe ein kleines Spielhäuschen gebaut, das gemütlich wirkt und flexibel aufgestellt werden kann. Die Idee war bewusst simpel: stabile Multiplexplatten, ein rundes Dach und ein Dachhimmel mit Rundstäben als dekoratives Element.

Das Ergebnis kam hervorragend an – Fiete war begeistert. Hier beschreibe ich Schritt für Schritt, wie ich das Häuschen gebaut habe, welche Materialien und Werkzeuge ich verwendet habe und worauf ich besonders geachtet habe.

Schritt 1: Material und Werkzeuge vorbereiten

Bevor es an die Werkbank ging, habe ich alle Holzteile im Baumarkt zuschneiden lassen. Das spart Zeit und sorgt für präzise, gerade Kanten.

Für das Häuschen habe ich zwei Materialstärken verwendet:

  • 15 mm Multiplex für die Seitenteile
  • 12 mm Multiplex für die mittleren Elemente

Materialien

  • Multiplexplatten (15 mm und 12 mm)
  • Rundstäbe für den Dachhimmel
  • Holzleim
  • Schrauben für Taschenlochverbindungen

Werkzeuge

  • Stichsäge
  • Oberfräse (zum Abrunden und für Nuten)
  • Bohrmaschine mit Taschenloch-Schablone
  • Schraubzwingen
  • Schleifpapier oder Exzenterschleifer

Schritt 2: Kontur übertragen und aussägen

Für die Form habe ich mir mit einem Ikea-Mülleimer eine runde, leicht ballonförmige Kontur angezeichnet. Diese weiche Linienführung verleiht dem Häuschen seinen freundlichen Charakter.

Mit der Stichsäge habe ich die Form ausgeschnitten. Anschließend wurden alle Kanten mit der Oberfräse abgerundet – das verbessert die Optik und erhöht die Sicherheit. Danach habe ich die Flächen kurz geschliffen, bis alles glatt war.

Schritt 3: Taschenlöcher bohren

Für die Verbindung der Teile habe ich Taschenlöcher gebohrt. Diese Technik ist schnell, stabil und sorgt für eine saubere Außenansicht ohne sichtbare Schraubenköpfe.

Wichtig ist eine exakte Positionierung der Bohrungen, damit sich beim Verschrauben nichts verschiebt. Ein kurzer Probezusammenbau hilft, Fehler frühzeitig zu erkennen.

Schritt 4: Leimen, ausrichten und verschrauben

Zuerst habe ich Holzleim auf die Verbindungsflächen aufgetragen. Danach wurden die Teile mit Schraubzwingen fixiert und ausgerichtet. Sobald der Leim leicht angezogen hatte, habe ich die Elemente durch die Taschenlöcher verschraubt.

Diese Kombination aus Leim und Schraube sorgt für eine dauerhaft stabile Konstruktion.

Tipp: Schrauben schrittweise anziehen, damit sich die Bauteile gleichmäßig setzen.

Schritt 5: Dachhimmel fertigen und Rundstäbe einsetzen

Für den Dachhimmel habe ich passende Konturen ausgeschnitten und eine Nut gefräst, damit sich die Elemente sauber einsetzen lassen. Anschließend habe ich Löcher für die Rundstäbe gebohrt.

Die Rundstäbe wurden in die vorbereiteten Bohrungen eingepresst. So entsteht im Inneren eine zeltartige, gemütliche Decke, die dem Häuschen Charakter verleiht.

Schritt 6: Finish, Varianten und Sicherheit

Nach der Montage habe ich alle Kanten nochmals entgratet und fein geschliffen.

Optional kann das Häuschen:

  • mit natürlichem Öl behandelt
  • oder mit kindgerechter Lackfarbe individuell gestaltet werden

Mit Kissen, einem Vorhang oder kleinen Lichterketten wird das Häuschen besonders einladend.

Sicherheitshinweise

  • Alle Kanten gründlich abrunden
  • Nur kindersichere Leime und Lacke verwenden
  • Verschraubungen regelmäßig prüfen

Schritt 7: Fertig – und die Reaktion

Das Häuschen war zügig aufgebaut und hat sofort für Begeisterung gesorgt. Fiete war überglücklich.

Für mich ist das Projekt genau so geworden, wie geplant: schlicht, stabil und gemütlich.

Mit Multiplex, etwas Zeit und grundlegenden Werkzeugen lässt sich ein sehr persönliches Spielhäuschen bauen, das Kindern lange Freude bereitet.

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