DIY Igelhaus - kleines Holzprojekt für den Garten

DIY Igelhaus - kleines Holzprojekt für den Garten

Ein Igelhaus selber zu bauen, ist ein schönes kleines Holzprojekt für den Garten und eignet sich besonders gut als gemeinsames DIY mit Kindern. Mit wenigen Holzresten, dünnem Sperrholz und etwas Naturmaterial entsteht ein dekorativer Unterschlupf, der sich wunderbar in eine naturnahe Gartenecke integrieren lässt.

Unser Igelhaus ist ungefähr 35 × 40 cm groß, war in etwa einer Stunde gebaut und hat durch die Verwendung von Restholz nur rund 10 Euro gekostet. Dazu kommt eigentlich nur noch die Zeit für einen kleinen Waldspaziergang, bei dem man Moos, Äste und andere Naturmaterialien sammeln kann.

Material für das Igelhaus

Für unser Igelhaus habe ich hauptsächlich Holzreste verwendet. Für Vorder- und Rückseite kamen stärkere Holzbretter zum Einsatz, für das gebogene Dach dünnes Sperrholz.

Zusätzlich habe ich ein Mittelbrett eingebaut, das den Innenraum unterteilt. Dadurch entsteht im hinteren Bereich ein kleiner, geschützter Rückzugsort.

Für die natürliche Optik haben wir anschließend im Wald noch etwas Moos, kleine Äste und ein paar Eicheln gesammelt.

Da sich viele Materialien aus Restbeständen verwenden lassen, lagen die Materialkosten bei uns bei nur ungefähr 10 Euro.

Maße des Igelhauses

Unser Igelhaus ist ungefähr 35 cm breit und rund 40 cm tief.

Die genauen Maße kann man problemlos etwas an vorhandene Holzreste anpassen. Wichtig ist vor allem, dass innen genug Platz entsteht und der hintere Bereich durch das zusätzliche Mittelbrett etwas geschützt ist.

Step 1: Die Form anzeichnen und aussägen

Zuerst habe ich auf einem Holzbrett zwei Halbkreise angezeichnet. Diese bilden später Vorder- und Rückseite des Igelhauses.

Auf der Vorderseite habe ich zusätzlich den Eingang aufgezeichnet. Damit das Ganze etwas verspielter aussieht, habe ich den Bereich rund um den Eingang in einer kleinen Igelform gestaltet.

Anschließend werden beide Teile mit der Stichsäge ausgeschnitten und die Schnittkanten noch kurz geschliffen.

Step 2: Geschützten Rückzugsbereich einbauen

In der Mitte des Igelhauses habe ich ein zusätzliches Brett eingesetzt.

Dieses Mittelbrett dient nicht nur zur Stabilisierung. Es unterteilt das Igelhaus auch so, dass im hinteren Bereich ein kleiner geschützter Rückzugsort entsteht.

Der Eingang führt dadurch nicht direkt bis in den Schlafbereich. So ist der hintere Teil deutlich abgeschirmter und für mögliche Fressfeinde schwieriger erreichbar.

Step 3: Das gebogene Dach bauen

Für das Dach habe ich dünne Sperrholzplatten verwendet.

Das dünne Material lässt sich relativ einfach über die halbrunden Seiten biegen und anschließend befestigen. Bei unserem Igelhaus habe ich nahezu alle Teile ganz unkompliziert mit Nägeln verbunden.

Gerade bei so einem kleinen Projekt funktioniert das schnell und unkompliziert.

Step 4: Dach mit Ästen und Moos verkleiden

Damit sich das Igelhaus später möglichst natürlich in den Garten einfügt, waren wir anschließend gemeinsam im Wald und haben etwas Moos, Äste und weitere Naturmaterialien gesammelt.

Die Äste habe ich der Länge nach aufgeschnitten und anschließend auf dem Dach befestigt.

Das würde ich beim nächsten Mal allerdings anders lösen. Kleine Äste längs aufzutrennen ist relativ umständlich und je nach Werkzeug auch nicht ganz ungefährlich.

Einfacher ist es, dünnere Äste komplett zu verwenden oder stattdessen Rindenstücke auf dem Dach zu befestigen.

Zum Schluss haben wir noch etwas Moos zwischen den Ästen verteilt und das Igelhaus mit ein paar Eicheln dekoriert.

Step 5: Boden bewusst offen lassen

Unser Igelhaus hat keinen Holzboden, sondern ist nach unten komplett offen.

Dadurch steht es direkt auf dem natürlichen Untergrund und kann später beispielsweise mit trockenem Laub oder anderem natürlichen Material ausgepolstert werden.

Am besten stellt man das Igelhaus an einen möglichst ruhigen und geschützten Platz im Garten, beispielsweise unter einer Hecke, zwischen Sträuchern oder in einer Ecke mit Laub und Totholz.

Kosten und Bauzeit

Durch die Verwendung von Holzresten lagen die Materialkosten bei uns bei ungefähr 10 Euro.

Die reine Bauzeit betrug etwa eine Stunde – und zwar gemeinsam mit Kind.

Dazu kommt natürlich noch die Zeit für den Waldspaziergang, bei dem wir Moos, Äste und Eicheln für die natürliche Verkleidung gesammelt haben.

Damit ist dieses Igelhaus ein relativ schnelles und günstiges DIY-Projekt, das man wunderbar gemeinsam mit Kindern umsetzen kann.

Fazit

Das Igelhaus ist ein kleines Holzprojekt, für das man kaum neues Material kaufen muss. Gerade mit Restholz lässt sich schnell ein schöner Unterschlupf bauen, der sich durch Moos, Äste und andere Naturmaterialien perfekt in den Garten einfügt.

Und das Beste daran: Der Bau selbst ist in ungefähr einer Stunde erledigt und eignet sich richtig gut als gemeinsames DIY-Projekt mit Kindern.

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